"Angezettelt": Neue Ausstellung im NS-Dokumentationszentrum

Ab dem 8. März zeigt das NS-Dokumentationszentrum München in seiner neuen Sonderausstellung auf den ersten Blick zwar unscheinbare, jedoch keineswegs harmlose Exponate.

Foto: Jens Weber

Aufkleber, die im öffentlichen Raum Judenfeindlichkeit und Rassismus propagieren, stehen im Zentrum der Schau „Angezettelt. Antisemitische und rassistische Aufkleber von 1880 bis heute“. Anhand von Klebezetteln, Marken und Stickern lässt sich die Geschichte des Antisemitismus und Rassismus vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute erzählen. Aber auch die Gegenwehr findet Ausdruck in diesem kleinformatigen sozialen Medium.

Ein Teil der Ausstellung umfasst lokale Beispiele: Denn auch in München wurde und wird mit Klebezetteln öffentlich Hetze betrieben. Die deutsch-englische Ausstellung wird von einem abwechslungsreichen Veranstaltungs- und Bildungsprogramm und einem Katalog begleitet. Sie ist vom 8. März bis zum 5. Juni zu sehen. www.ns-dokuzentrum-muenchen.de.

20.02.2017