Mehr Zeit für den Eurotunnel und die Fährüberfahrt einplanen

Aufgrund der aktuellen Situation im französichen Fährhafen Calais sollten Reiseveranstalter mehr Zeit für die Einreise ins britische Dover einplanen.

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Darauf weist Hotels & More, der B2B-Spezialist für Großbritannien und Irland, hin. Aufgrund immer wieder auflebender Streikaktionen seitens der französischen Hafenarbeiter sowie der verstärkten Aktivitäten von Migranten in Calais ist Reisenden dringendst zu empfehlen, auf aktuelle Meldungen zu achten. Die Verbindung durch den Eurotunnel von Calais nach Folkestone ist hiervon ebenso betroffen. Auch bei der Ausreise aus Großbritannien muss aufgrund von verstärktem Verkehrsaufkommen auf den Zufahrtsstraßen nach Dover mit Verzögerungen gerechnet werden.

Für die Einreise nach Großbritannien ist bereits seit langem ein aktueller Personalausweis oder ein gültiger Reisepass erforderlich, da die Briten nicht dem Schengener-Abkommen beigetreten sind. Das britische Innenministerium hat im April bekanntgegeben, dass ab dem 8. April 2015 auch bei der Ausreise aus Großbritannien an allen Fährhäfen sowie am Eurotunnel verstärkt Ausweiskontrollen durchgeführt werden.

Das geplante Verfahren für die Ausreise am stärksten frequentierten Fährhafen Dover sowie bei der Rückfahrt durch den Eurotunnel basiert auf einer Klassifizierung der Busgruppen mit Hilfe von unterschiedlich farbigen Schildern, die hinter der Windschutzscheibe anzubringen sind.

Diese Kontrollen können zu weiteren Verzögerungen führen. Der B2B-Spezialist empfiehlt daher allen Reisegruppen, die sich aktuell im Zielgebiet befinden bzw. in den kommenden Wochen nach Großbritannien über diese Verbindung reisen, bei der Ein- und Ausreise genügend Zeit einzuplanen.

www.hotels-more.com

3.08.2015