Van Hool baut Werk in den USA

Der belgische Bus- und Nutzfahrzeugbauer Van Hool errichtet eine Busfabrik in Morristown, Tennessee, USA.

Foto: Van Hool

In der Niederlassung, die im ersten Quartal 2020 einsatzbereit sein soll, möchte das Unternehmen mit rund 600 Mitarbeitern jährlich etwa 400 Reise- und Überlandbusse für den nordamerikanischen Markt für öffentliche Verkehrsbetriebe bauen. Grund ist der „Buy American Act“ in den USA, der festlegt, dass Fahrzeuge für öffentliche Verkehrsbetriebe zu 70 % aus Bestandteilen von amerikanischen Lieferanten bestehen, aus 100 % amerikanischem Stahl und vollständig in den USA zusammengebaut sein müssen.

Der Bushersteller investiert mehr als 47 Millionen $ in das neue Werk. Van Hool plant, dort einen speziell für den amerikanischen ÖPNV-Sektor entworfenen Bustyp zu bauen. Die neuen amerikanischen Mitarbeiter sollen zuvor in Belgien geschult werden.

Van Hool ist nach eigenen Angaben seit 30 Jahren in dem nordamerikanischen Markt tätig. Seit 1987 hat das belgische Familienunternehmen mehr als 10.000 Reise- und Pendelbusse an Privatunternehmen in den USA geliefert. Bislang verfügt der Busbauer nur über ein Werk außerhalb Belgiens, das in Skopje/Mazedonien liegt.

23.04.2018