Ausgabe 7/2016

Busmagazin 07/2016

 

 

 

 

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Foto: Sanne
RDA-Workshop 2016

Top-Thema: RDA-Workshop 2016

Seit 1975 präsentieren Dienstleister aus allen Tourismussparten beim RDA-Workshop ihre Ideen und Produkte für das Geschäft von morgen. Dieser breite Querschnitt durch Sortimente, Reiseziele und Zubehörfelder hat den Branchentreff als wichtige Verkaufs- und Kontaktbörse etabliert.

Mit neuen Hallen am Standort Köln und dem Schwung von der RDA-Frühjahrsmesse in Friedrichshafen geht der diesjährige RDA-Workshop vom 5. bis 7. Juli an den Start. Wir stellen die Optimierungen detailliert vor und berichten zudem über die aktuellen Trends im Tourismus und besonders im Gruppenreisegeschäft. 

Traditionell präsentiert sich auch der Kirschbaum Verlag mit einem eigenen Stand in den Kölner Messehallen und das wird natürlich auch 2016 fortgesetzt. Unseren Verlagsstand erreichen Sie in Halle 9/A03. Hier finden Sie neben den Fachzeitschriften auch mit „Grundlagen der Nutzfahrzeugtechnik. Lkw und Bus – Lehrbuch der MAN Academy“ unser jüngstes Verlagsprodukt (ISBN 978-3-7812-1959-5).

Kommen Sie zu uns – wir freuen uns auf Sie!

Der Setra S 415 LE Business bei einem Zwischenstopp am Bonner ZOB Foto: Bünnagel
Setra S 415 LE Business: Wirtschaftlichkeit im Fokus

Setra S 415 LE Business: Wirtschaftlichkeit im Fokus

Wirtschaftlichkeit ist Alles im preissensiblen Überlandverkehr. Der Dreiklang von Kaufpreis, Betriebskosten und Wiederverkaufswert muss hier besonders harmonisch klingen. Unter diesem Vorzeichen stand auch unser Test des S 415 LE Business – auf dem Terrain, für den er vorwiegend konzipiert ist, nämlich stadtnahe Regionallinien.

Niederflurtechnik spielt auch im Überlandverkehr eine immer wichtigere Rolle. Setra hat deshalb seine noch junge Business-Baureihe um eine Low-Entry-Variante in nunmehr drei Längenversionen erweitert. Wir fuhren den Setra S 415 LE Business, der sich schon kurz nach dem Verkaufsstart im vergangenen Jahr anschickt, Brot-und-Butter-Auto der Neu-Ulmer im regionalen Low-Budget-Segment zu werden.

Denn künftig sollen die Fahrgäste auch auf dem Land den Niederflurkomfort genießen, ohne dass die Systemkosten einem modernen Stadtbus wie dem Mercedes-Benz Citaro nahe kommen. Logische Konsequenz war daher, ein wartungsfreundliches UL-Business-Hochbodenheck ohne teure Technik wie beispielsweise eine Niederflurantriebsachse mit dem Niederflursegment aus dem EvoBus-Baukasten zu kombinieren und dem Ganzen die typische Frontpartie der business-Baureihe zu verpassen.

Den kompletten Beitrag zum Download finden Sie in der Rubrik "Fahrzeugtests".

Einladung zum Sicherheitstraining

Management: Einladung zum Sicherheitstraining

BUSMAGAZIN und Neoplan Academy bieten in einer gemeinsamen Aktion ein Fahrsicherheitstraining an. Erfahren Sie am 4. und 5. November 2016 im wahrsten Sinne des Wortes, welche Kräfte auf einen Omnibus wirken und Sie ins Schleudern bringen können. Angesprochen sind hauptsächlich Unternehmer, Selbstfahrer und Mitglieder des Managements (Führerschein D ist Voraussetzung).

• Professionelles Trainerteam
• Kurventechnik
• Brems- und Ausweichmanöver
• Nässe und simulierte Schneeglätte

Jetzt anmelden!

Gap of Dunloe, Foto: Berghoff
Irland/Killarney National Park

Irland/Killarney National Park: Mitten drin und doch allein

Das geschäftige Killarney verbirgt nicht seinen Zweck: Gäste einstimmen, ausführen, verführen und vorbereiten auf den Ring of Kerry und den Killarney National Park. Das macht man durchaus geschickt.

So mischen sich ins bunte Stadtbild Busse genauso wie Pferdewagen, Onkel Paddy kutschiert Tante Rosmarie über die New Street, Touristen aus aller Welt suchen das ultimative Souvenir. Im Nationalpark aber kommen alle wieder zur Besinnung. Bereits 1982 wurde der Killarney National Park zum Biosphärenreservat erklärt, und noch heute strahlt er trotz seiner Berühmtheit und der damit verbundenen touristischen Frequentierung eine unbestrittene Faszination und Anziehungskraft aus.

Nicht zuletzt die drei Gletscherseen Lough Leane, Muckross Lake und der Upper Lake bieten Panoramaszenerien, wie sie nicht schöner sein könnten. Die ältesten Eichenwälder Irlands findet man hier, die einzige einheimische Rotwildherde zieht ihre Bahn, auf Wanderungen zum Dinis Island, zum Torc Wasserfall oder zum Devil’s Punch Bowl, einem einsamen Bergsee, der von steilen Felsen umgeben ist und den man umrunden kann und dabei atemberaubende Weitsichten über die Berge und Täler genießt, vergisst man Zeit und Raum.

Bergkegel Zendan-e Soleiman, Foto: Bünnagel
Nordiran: Zurück auf der touristischen Weltkarte

Nordiran: Zurück auf der touristischen Weltkarte

Mit dem Abschluss des Vertrags über sein Atomprogramm am 14. Juli 2015 und dem Abkommen von Wien am 16. Januar 2016 über die Aufhebung der Sanktionen hat der Iran die internationale Isolation verlassen. Das dürfte auch dem Tourismus in dem mit kulturellen Zeugnissen und beeindruckenden Landschaften reich gesegneten islamischen Staat mächtigen Aufschwung verleihen. Wir bereisten den touristisch weniger bekannten Norden und erlebten dabei eine überwältigende Gastfreundschaft und spektakuläre Szenerien.

Einen ersten Eindruck von der zu Recht gerühmten persischen Gastlichkeit erhalte ich bereits, als wir noch gar keinen Fuß in die Islamische Republik gesetzt haben. Zwei Stunden hat mein iranischer Sitznachbar auf dem Flug mit Ukraine International Airlines von Kiew, wo unsere Reisegruppe von Frankfurt am Main kommend zwischen gelandet war, nach Teheran gekämpft, um der Stewardess der Billigfluglinie in rudimentärem Englisch seinen Essenswunsch nahezubringen.

Und nun, kurz vor der Landung, hat die zugegebener Weise etwas begriffsstutzige Dame verstanden und bringt ihm endlich den verlangten Snack. Hungrig sicherlich bis unter beide Arme besteht seine erste Reaktion darin, das belegte Brot mir, seinem unbekannten Mitreisenden, anzubieten. Ich lehne dankend ab – was für einen Iraner übrigens kein Problem ist, wenn man es auf höfliche Weise tut. Und bin gleichzeitig gerührt von dieser selbstlosen Geste.

Den kompletten Beitrag zum Download finden Sie in unserer Rubrik "Fachbeiträge".

Chefredakteur Dirk Sanne
Chefredakteur Dirk Sanne

Editorial: Auf neuen Wegen

Zugegeben, der RDA gestaltete die diesjährige Messeplanung für potenzielle Workshop-Aussteller und Besucher „sehr spannend“. Nach Jahren am gleichen Standort entschied sich 2015 der Veranstalter endlich für einen Wechsel und plante für 2016 den Umzug von der Halle 10 in die Kölner Messehallen 4 und 5.

Es folgten Besichtigungstermine für Aussteller und Standbauer vor Ort, und so mancher unter Ihnen wird schon seinen eigenen Messestand für die 4 und 5 neu durchdacht sowie geplant haben. Allerdings umsonst. Denn acht Wochen vor dem Branchentreff in Köln fasste sich das Veranstalterteam ein Herz und tauschte noch einmal die Hallen. Der RDA-Workshop 2016 findet nun in den Hallen 6 und 9 statt.

Damit kam sowohl beim Messeteam als auch bei den Standplanern auf Seiten der Aussteller erheblich Schwung in die Sache, denn in acht Wochen eine Messe um- und neu zu planen, ist schon eine echte Herausforderung.

Doch die RDA-Workshop GmbH treibt dieses Bäumchen-Wechsel-Dich-Spiel nicht ohne Grund. Sondern sie zieht für den Kölner Branchentreff die richtigen Konsequenzen aus der allgemein als sehr positiv empfundenen RDA-Frühjahrsmesse in Friedrichshafen. Diese zeichnete sich durch offene, hohe und helle Hallen aus – und das will man auch in Köln realisieren.

RDA-Vorstandsmitglied Benedikt Esser und Ideengeber für einige Veränderungen beim RDA führt dazu aus: „In Friedrichshafen hat sich gezeigt, wie wichtig ein offenes, freundliches Umfeld für die Kommunikation insgesamt ist und damit auch für den Erfolg der Aussteller. Dies hat für uns den Ausschlag gegeben, noch mal die Hallenfrage in Köln zu überdenken“.

Mit den Hallen 6 und 9 hat der RDA unter Hauptgeschäftsführer Dieter Gauf die modernsten der Kölner Messe angemietet – mit Erfolg: „Wir können schon jetzt ein großes Interesse der Aussteller an den von uns eingeleiteten konzeptionellen Veränderungen feststellen.“

Im Rahmen unseres Top-Themas zum RDA-Workshop stellen wir diese Optimierungen detailliert vor. Zudem berichten wir hier über die aktuellen Trends im Tourismus und besonders im Gruppenreisegeschäft.

Auch wir haben unsere Fachzeitschrift BUSMAGAZIN einer Veränderung unterzogen. Optisch und konzeptionell. Optisch haben wir uns für Sie verbessert, um neueren Lesegewohnheiten Rechnung zu tragen. Und inhaltlich unterstreichen wir künftig stärker, dass der Bus weiterhin weitaus die Hauptlast des Gruppenreiseverkehrs tragen soll und muss, viele erfolgreiche Gruppenreiseveranstalter aber zusätzlich auch andere Verkehrsträger in ihr Programm mit einbauen.

Wir laden Sie ein, uns auf unserem Weg zu begleiten und freuen uns auf Ihre Meinung und Wünsche an die Redaktion. Denn wir möchten BUSMAGAZIN im Austausch mit Ihnen und für Sie weiterentwickeln, damit das Lesen Ihnen in Ihrer Praxis nützt.

Ihr Dirk Sanne (Chefredakteur)

Kontakt: d.sanne(at)kirschbaum.de