Ausgabe 12/1 2015/16

Busmagazin 12/2015

 

 

 

 

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Hoch über dem Ahrtal zeigt der Minibus seine Vorteile hinsichtlich Kompaktmaßen und Wendigkeit, Foto: Görgler
Sprinter City 65

Sprinter City 65: Flexibel auf jedem Terrain

Der Mercedes-Benz Sprinter City 65 in Low-Entry-Ausführung präsentiert sich mit eigenständigem Aufbau und ansprechender Ausstattung. Ob Komfort und Verbrauch den Vergleich zum 12-m-Standardbus bestehen? Wir haben dazu unsere Stadtbusteststrecke absolviert.

Mit Kleinbussen die bestmögliche Kapazität unter den gegebenen Bedingungen auszureizen, ist schon eine Kunst. Denn mehr noch als bei großen Zweiachsern setzen knappe Maße und geringe Gesamtgewichte enge Grenzen. Zu den Spezialisten auf diesem Gebiet – zudem mit einem umfangreichen Angebot – zählt die Mercedes-Benz Minibus GmbH. Die Dortmunder Daimler-Tochter bezieht ihre Basiseinheiten in Form von Kastenwagen direkt aus der Sprinter-Produktionen in Düsseldorf oder als sogenanntes Windlauffahrgestell aus dem Werk Ludwigsfelde, um sie als Kastenwagen auszubauen oder – bis auf den Triebkopf – komplett neu aufzubauen.

Zu der letzten, besonders aufwändigen Bauweise zählt der Sprinter City 65 mit einem Radstand von 4.325 mm und abgesenkten Rahmen zwischen den Achsen. Eine mittels Umlenkgetriebe nach unten versetzte Kardanwelle erlaubt dieses Konzept. Bei einer Gesamtkapazität von 25 Personen (Testbus) ergibt diese Lösung eine 3,5 m2 große Niederflurzone mit doppelflügeliger Fahrgasttür und stufenlosem Einstieg.

Den kompletten Beitrag zum Download finden Sie in der Rubrik "Fahrzeugtests".

Bis in den Abend wurde geübt, Foto: Sanne
Fahrsicherheitstraining

Fahrsicherheitstraining: Heiße Reifen auf nassem Asphalt

Beim Fahrsicherheitstraining von BUSMAGAZIN und der Neoplan academy Anfang November lernten 25 Teilnehmer, wie man als Busfahrer Gefahren konsequent vermeidet und im Notfall situationsangepasst handelt.

Die Reifen quietschen, Wasser spritzt, der Bus rutscht mehrere Meter weiter und kommt schließlich zum Stillstand. Eine Vollbremsung nach der anderen. Nicht nur die Reifen laufen heiß. Man spürt das Adrenalin. Anfangs etwas zögerlich, doch mit jedem Mal mehr werden die Fahrer am Steuer der MAN- und Neoplan-Busse mutiger und steigen ordentlich in die Eisen.

Von außen betrachtet sieht das alles so einfach aus. Doch sitzt man selbst am Steuer und muss eine Vollbremsung hinlegen, kostet das viel Überwindung, mit voller Wucht aufs Pedal zu treten, bis das Fahrzeug stillsteht. Wer noch nie eine Gefahrenbremsung gemacht hat, wundert sich über die eigene, recht ängstliche Reaktion. Denn man weiß nicht, wie sich das Fahrzeug bei einer Schlagbremsung verhält. 

Den kompletten Beitrag zum Download gibt es in unserer Rubrik "Fachbeiträge".

Foto: Messe Friedrichshafen (modifiziert)
RDA-Workshop

RDA-Workshop: Friedrichshafen im Fokus

Die Neue Messe Friedrichshafen liegt im wirtschaftlich sehr attraktiven Dreiländereck zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die RDA-Workshop Touristik-Service GmbH hat hier für ihren Branchentreff im April über 12.000 m2 Ausstellungsfläche reserviert.

Die RDA-Workshop Touristik-Service GmbH geht 2016 neue Wege. Die Veranstalterin des Kölner RDA-Workshops bietet im nächsten Jahr, wie es heißt, „als besonderes Bonbon“ eine Früh- und Vormesse in Friedrichshafen am Bodensee an. Verkündet wurde die Entscheidung neben dem Köln Branchentreff (5.-7. Juni) am 7./8. April einen weiteren bus- und gruppentouristischen Marktplatz zu eröffnen, auf dem diesjährigen RDA-Workshop in der Domstadt. Wer sich darüber in Detail informieren und als Aussteller anmelden möchte, kann das am besten unter www.rda-fn.de tun.

Wir nehmen den RDA-Workshop Friedrichshafen zum Anlass, einmal einen Blick auf die Neue Messe Friedrichshafen und die Stadt am Nordufer des Bodensees zu werfen. Der Messeplatz selbst besteht insgesamt aus zwölf Hallen und verfügt über 85.000 m2 Fläche. Hinzu kommt noch ein 4.500 m2 Messesee für Freizeit- und Wassersportevents.

Erneut gut besucht war die BTB in Vösendorf bei Wien, Foto: Burgert
BTB Wien/Vösendorf

BTB Wien/Vösendorf: Format gefunden

Die österreichische Bustouristikmesse BTB bei Wien 2015 wartete mit
stabilen Zahlen auf. Neuheiten gibt es bei den weiteren Veranstaltungen, die Veranstalter Michael Kurtze für 2016 in Deutschland geplant hat.

Ein österreichischer Busunternehmer brachte es bei der abendlichen Messeparty der BTB im Event Hotel Pyramide in Vösendorf bei Wien auf den Punkt: „Ich komme seit Jahren gerne her, ist ja fast wie bei einem Familientreffen.“ Was die Größe der BTB-Messefamilie angeht, zeigte sich diese in diesem Jahr stabil. Mit 158 Ausstellern waren es etwa genauso viel wie im Vorjahr (155), und auch die Zahl der Besucher lag – so eine vorläufige Schätzung von Veranstalter Michael Kurtze – etwa auf dem Niveau des Vorjahrs, so dass die BTB sich mit rund 1.000 Messebesuchern stabilisiert hat. Rund ein Drittel der Messebesucher sind übrigens aus dem benachbarten Ausland, quasi „Familienmitglieder“ aus Tschechien, Slowenien, der Slowakin, Kroatien und Ungarn. Auch ein paar deutsche Verwandte sind dabei, allerdings nur sehr wenige im Vergleich zu anderen Nachbarländern.

Wanderer auf Austvågøya, der größten Insel der Lofoten (im Bildhintergrund der Trollfjord), Foto: Kristin Folsland Olsen/Visitnorway.com
25 Jahre BTO

25 Jahre BTO: Stabilität und Wachstum im Paket

Den richtigen Riecher zum richtigen Zeitpunkt – so könnte man das Erfolgsrezept des Paketreiseveranstalters BTO aus Neustrelitz auf einen Nenner bringen. Das galt bei der Unternehmensgründung 1991 ebenso wie heute. 2016 wird der Paketer sein 25. Firmenjubiläum feiern und gibt damit Anlass für einen kleinen Rück- und Ausblick.

Wenn sich aus einem kleinen Zwei-Mann-Betrieb innerhalb von 25 Jahren ein stabiles Unternehmen mit mittlerweile 31 Mitarbeitern entwickelt, dann haben die beiden Firmengründer Klaus und Ingrid Mewes so einiges richtig gemacht und können mit Stolz auf das bislang Erreichte blicken. Denn Unternehmensgründungen gab es Anfang der 1990er-Jahre in der Aufbruchsstimmung der Wendezeit in den neuen Bundesländern viele, erfolgreich „überlebt“ haben deutlich weniger.

Eine realistische Grundhaltung gepaart mit viel Engagement, Herzblut, Unternehmergeist sowie dem Gespür für neue Trends hat in den Anfangsjahren die Basis für den Erfolg gelegt. „Letztlich ging es für uns zunächst einmal darum, für die Zeit bis zum Rentenalter etwas mit Zukunftsaussichten aufzubauen und falls möglich auch noch ein paar Arbeitsplätze in der Region zu generieren“, erinnern sich Klaus und Ingrid Mewes. „Wir wollten nie den ‚Weltmarkt erobern‘, sondern einfach nur ein wenig Stabilität für uns und andere schaffen. Dass uns das so gut gelingen würde, war damals natürlich nicht abzusehen.“

Chefredakteur Dirk Sanne
Chefredakteur Dirk Sanne

Editorial: Ideen und ihre Verwirklichung

Das Messefrühjahr und der Messesommer 2016 nehmen Fahrt auf, auch wenn wir zurzeit hier noch nicht einmal einen richtigen Winter haben, sondern in einem verlängerten Herbst steckengeblieben zu sein scheinen.

Die RDA-Workshop Touristik-Service GmbH und damit der RDA setzen ihre Messe-Ideen fürs kommende Jahr allmählich in Realität um. Am 7. und 8. April wird in Friedrichshafen am Bodensee der in diesem Sommer verkündete Workshop seine Tore und damit die Messesaison eröffnen. Auf dieser Vor- oder Frühmesse sollen vor allem die Reisetrends und Produktneuheiten der Branche vorgestellt werden.

Für den Workshop in Köln, 5. bis 7. Juli, gibt es zudem eine „Ortsverlagerung“. Dieser renommierte Branchentreff bleibt in der Domstadt, zieht aber von der Halle 10 in die Hallen 4 und 5 um.

Im Dezember schauten sich die ersten Aussteller die „neuen, unbekannten“ Hallen am Bodensee und in Köln vorab an. Damit gewannen diese Unternehmen erste Eindrücke für die Ideen, Planung und Verwirklichung ihrer Stände.

Informieren und anmelden können sich potenzielle Aussteller und interessierte Besucher auch weiterhin unter www.rda-fn.de sowie www.rda-workshop.de. Zusätzliche Details zu beiden Messen finden Sie hier in unserem Magazin auf den Seiten 24 und 28.

Schwerpunktwechsel: Europas größtes tropisches Urlaubsresort – Tropical Islands im brandenburgischen Krausnick an der A13 – fährt künftig ­zweigleisig. Denn 2016 soll der neue, mehr als 35.000 m2 weite Außenbereich u. a. mit zahlreichen Wasserattraktionen an den Start gehen. Eine Expansion, die Großes vermuten lässt. Und nicht nur in der Fläche, sondern auch inhaltlich.

Zu den ganzjährig geöffneten „Anbauten“ gehört der nach eigenen Angaben mit 250 m längste Wild Water River Deutschlands mit verschiedenen Strömungskanälen sowie einem Relaxpool mit Sprudelliegen. Der Ganzjahrespool ist 540 m2 groß und bietet mit verschiedenen Massagedüsen und Geysir, Wasserfall und Whirlpool jede Menge Entspannung. Dabei bleibt es auch draußen immer tropisch warm. Denn die verschiedenen bis zu 1,35 m tiefen Wasserattraktionen sind auf 28 bis 32 Grad beheizt.

Der gesamte Außenbereich ist in eine bis zu 7 m hohe Dünenlandschaft eingebettet und mit einer Liegewiese versehen, die Platz für 2 500 Personen bietet. Dort ist auch der Gastronomiebereich des neuen Außengeländes vorgesehen.

Was noch 2016/2017 auf dem weiten Feld der Ausflugsziele für Jugendreisen entwickelt und verwirklicht wird, sei es z. B. im Norden beim Nationalpark-Zentrum Königsstuhl auf Rügen oder tief im Süden beim Bayern-Park in Reisbach, erfahren Sie in unserem Top-Thema ab Seite 30.

Wir wünschen Ihnen mit unserem BUSMAGAZIN einen schönen Ausflug zu attraktiven Zielen für Ihre Jugend- und Klassenfahrten.

Viel Vergnügen bei der Realisierung Ihrer (Reise)Pläne.

Ihr Dirk Sanne (Chefredakteur)

Kontakt: d.sanne(at)kirschbaum.de