Reifenpannen nehmen stark zu

111.000 Mal rückten die Gelben Engel vom ADAC 2011 zum mobilen Einsatz für Lkw und Busse aus. Ganz vorne in der Pannenstatistik: Reifendefekte.

Infografik: ADAC

Nach Ansicht des ADAC TruckService machen sich bis jetzt – zwei Jahre nach dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise in Europa– die Sparmaßnahmen richtig bemerkbar, vor allem was Nutzfahrzeugpneus betrifft. Reifendefekte sind erstmals seit 2007 wieder die Pannenursache Nummer 1 (31,6 %) bei Lkw und Bussen. In diesem Bereich haben die ADAC-Einsätze im Vergleich zum Vorjahr mit 2,9 % überdurchschnittlich zugenommen. Nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter 2011 waren dieReifenpannen konstant hoch. In 94 % der Fälle war ein poröser Gummi schuld, ein Anstieg um 0,8 %.

Auf Platz zwei der Pannenstatistik landete im vergangenen Jahr die Elektrik bzw. die Elektronik (29,2 %). Die Fälle waren hier im Vergleich zu 2010 leicht rückläufig (– 1,4 %). Am häufigsten streikten Batterie und Lichtmaschine. Auf den dritten Platz kam der Fahrzeugmotor. Mit 20,7 % Anteil lag er auf Vorjahresniveau. Schläuche, Anlasser und Keilriemen waren die Hauptgründe fürs Liegenbleiben.

05.03.2012