Rettungsprogramm 2021

80 Mio. Euro für die Reisebusbrache

Bis heute Morgen (27.11.20) um 7 Uhr lief heute die Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses des Bundestages, in der die Aufstellung des nächsten Budgets vorbereitet wurde. Thema dabei war auch die Zukunft des BMVI-Rettungsprogramms für die Bustouristik. Dieses wurde nun für das kommende Haushaltsjahr neu aufgenommen.

Gelder aus dem am 17. Juni 2020 erstmals von Bundesminister Andreas Scheuer angekündigten Programm werden den Busunternehmen also auch im Jahr 2021 zukommen können. Der bdo ist für den 3.12. zum Austausch dazu ins BMVI eingeladen.

„Das ist eine ganz wichtige Entscheidung, die für sehr viele Busunternehmen wesentlich zur Rettung in der Corona-Krise beitragen kann.“ So kommentierte bdo-Präsident Karl Hülsmann die Fortführung des BMVI-Rettungsprogramms für die Bustouristik. Dieses wird ab 2021 etwa 80 Mio. Euro Hilfen für die Reisebusbranche bringen. Karl Hülsmann sagte dazu weiter: „Ich möchte allen Entscheidungsträgern danken, die unsere Argumente für diese Verlängerung gehört und uns unterstützt haben. Der Mittelstand im Busgewerbe ist unverzichtbar für die umweltfreundliche Mobilität. Dass die Reisebusbranche im Jahr 2021 weitere finanzielle Hilfen bekommen wird, ist ein klarer Beleg für diese Bedeutung. Ich freue mich, dass unsere lange und intensive Arbeit für die Fortsetzung des BMVI-Rettungsprogramms jetzt belohnt wurde. Die Busbranche steht weiter vor großen Herausforderungen. Der heutige Schritt trägt aber wesentlich dazu bei, dass wir diese meistern können.“

Bildquelle: Archiv

27.11.2020