Tierpark Berlin

Das neue Alfred-Brehm-Haus

Nach einem rund zweijährigen Umbau öffnet kürzlich das altehrwürdige Alfred-Brehm-Haus wieder für Tierpark-Besucher und erstrahlt in neuem Glanz. Das Tierhaus aus dem Jahr 1963 entsprach nicht mehr den Ansprüchen einer modernen Tierhaltung und benötigte dringend einen Umbau. Jetzt leben die Tiere in naturnah gestalteten Anlagen, die ihnen deutlich mehr Platz und Abwechslung bieten.

So entstanden durch das Aufschütten der Wassergräben in den beiden Felsenhallen großzügige Anlagen für Sumatra-Tiger und Malaienbären, denen die Besucher von nun an durch Panoramascheiben ganz nah kommen können. Die ehemaligen „Vogel-Vitrinen“ wurden zu naturnahen Terrarien für Reptilien, Amphibien und Wirbellose umgestaltet. Mit einer neuen Bepflanzung macht die begehbare Tropenhalle als Herzstücks des denkmalgeschützten Gebäudes ihrem Namen wieder alle Ehre und ist ein abwechslungsreicher Lebensraum für Flughunde, Krokodile und exotische Vögel.

Finanziert hatte den Umbau das Land Berlin mit 4,4 Mio. €. Weitere Unterstützung bei der Modernisierung des Alfred-Brehm-Hauses erhielt man von der Lottostiftung, die sich mit 4 Mio. € beteiligte. Die Fördergemeinschaft von Tierpark Berlin und Zoo Berlin unterstützte u. a. den Bau der Malaienbären-Anlage mit 750.000 €.

Foto: Tierpark Berlin
Besucher vor der Trennscheibe zu den Sumatra-Tigern

17.11.2020