Förderung für rund 1.900 Elektrobusse übergeben

Förderurkundenübergabe an Verkehrsunternehmen auf der BUSKON 2026 (Foto: Copyright Frank Schroth Fotografie)

Auf der Fachkonferenz „klimafreundliche Busse“ (BUSKON 2026) in Berlin hat Bundesminister Patrick Schnieder am 24. Februar Förderurkunden an Verkehrsunternehmen aus ganz Deutschland übergeben.

Im aktuellen Förderaufruf der Richtlinie zur Förderung alternativer Antriebe von Bussen im Personenverkehr erhalten 151 Unternehmen insgesamt 417 Mio. €. Gefördert wird die Beschaffung von 1.887 neuen Elektrobussen.

„Elektrobusse sind ein zentraler Baustein für einen klimafreundlichen öffentlichen Personennahverkehr. Mit unserer Förderung investieren Verkehrsunternehmen in saubere, leise und innovative Technologien. Mehr als 2.200 durch uns geförderte Elektrobusse sind bereits im Einsatz. Dadurch werden insgesamt bereits mehr als 130.000 t an CO₂ im Vergleich zu Dieselbussen eingespart. Weitere rund 1.900 E-Busse kommen jetzt hinzu. Das zeigt: Der Umstieg funktioniert – und bringt Vorteile für Fahrgäste und Anwohner ebenso wie für Klima und Umwelt. Insgesamt unterstützen wir diese Transformation seit 2021 mit rund 1,5 Mrd. €.“
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder

Insgesamt hat das Bundesministerium für Verkehr (BMV) über die bestehende Förderrichtlinie 334 verschiedene Unternehmen in 400 Projekten über 6 Förderaufrufe unterstützt – sowohl bei der Fahrzeugbeschaffung als auch bei der Erstellung von Machbarkeitsstudien. Das sind rund 5.300 Fahrzeuge einschließlich Lade-, Tank- und Wartungsinfrastruktur sowie knapp 100 Studien, die erstellt wurden.

Neue Förderrichtlinie ab Frühjahr geplant
Bundesverkehrsminister Schnieder kündigte zudem auf der Konferenz an, dass das Verkehrsministerium noch im Frühjahr eine neue Förderrichtlinie veröffentlichen und einen weiteren Förderaufruf dazu starten wolle. Dafür sollen in diesem Jahr bis zu 500 Mio. € bereitgestellt werden.

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