Am Tag des offenen Denkmals 2026 wird Bamberg zur „Denkmalhauptstadt“

Das Alte Rathaus in Bamberg prägt die Innenstadt der fränkischen Metropole maßgeblich und ist ein beliebtes Touristenziel – nicht nur am Tag des offenen Denkmals (Foto: Sonja Seufferth)

Am 13. September ist es wieder so weit: Am Tag des offenen Denkmals öffnen bundesweit Ttausende Denkmale ihre Pforten. Das diesjährige Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ stellt historische Bauten in den Mittelpunkt, die bewegen und verbinden. Denkmale, die Menschen miteinander vernetzen und das Leben in einer Gesellschaft möglich machen, darunter Brücken, Schiffe, Kraftwerke, Behörden, Schulen oder auch Verteidigungseinrichtungen.

Beim größten Kulturevent Deutschlands können auch Bauten, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind, besichtigt und in ihrer historischen Bedeutung erfahren werden. Nahezu jede deutsche Kommune und eine große Zahl privater Eigentümer beteiligen sich und ermöglichen einzigartige Einblicke. Der Tag des offenen Denkmals kann also an so ziemlich jedem Reiseziel gut ins Programm eingebaut werden – übrigens auch in zahlreichen Nachbarländern.

Die zentrale Eröffnungsveranstaltung findet am 13. September auf dem Maximilianplatz in Bamberg statt. Damit wird die UNESCO-Welterbestadt, die als besonders positives Beispiel für aktive Denkmalpflege gilt, für einen Tag zur „Denkmalhauptstadt“ des Jahres. In der fränkischen Metropole können natürlich ikonische Denkmale wie der Bamberger Dom, das Brückenrathaus oder die Alte Hofhaltung besucht werden, aber auch zahlreiche andere Bauten. Begleitend gibt es ein vielfältiges Programm auf und vor der Open-Air-Bühne sowie in der ganzen Stadt. Details zur Eröffnungsveranstaltung in Bamberg und zum bundesweiten Programm und den Objekten werden noch bekannt gegeben. Infomaterial gibt es auf der Webseite der Stiftung Denkmalschutz.

Dorothea Kirschbaum