RDA Group Travel Expo 2026 setzt starkes Zeichen für die Bus- und Gruppentouristik

Die RDA Group Travel Expo 2026 bestätigt wieder einmal ihren Stellenwert als führende Plattform der Bus- und Gruppentouristik (Quelle: RDA)

Die RDA Group Travel Expo 2026 in Köln unterstreicht eindrucksvoll ihre Bedeutung als zentrale Fachmesse für die Bus- und Gruppentouristik. Mit 381 Ausstellern verzeichnet die Messe ein Plus von 13 % gegenüber dem Vorjahr und ist damit ausstellerseitig vollständig ausgebucht. Insgesamt werden rund 1.800 Fachbesucherinnen und Fachbesucher erwartet – ein Zuwachs von 10 %. Bereits am ersten Messetag zeigte sich die hohe Dynamik der Veranstaltung mit 1.083 Besucherinnen und Besuchern (+3,8 %).

Ein besonderer Höhepunkt war erneut die RDA Expo Night, die mit 911 Teilnehmern einen neuen Spitzenwert seit der Corona-Pandemie erreichte (+28 %). Die Veranstaltung verdeutlicht die hohe Vernetzungsbereitschaft und die Aufbruchsstimmung innerhalb der Branche.

Im Rahmen der Eröffnung betonte Kölns Bürgermeisterin Teresa De Bellis-Olinger die große Bedeutung der Bus- und Gruppentouristik für den Städtetourismus. Trotz begrenzter Haushaltsmittel wolle die Stadt weiterhin daran arbeiten, die Infrastruktur für Reisebusse zu verbessern. Damit würdigte sie die wichtige Rolle der Bustouristik für Besucherlenkung und touristische Wertschöpfung.

Auch die Rahmenbedingungen der Messe wurden positiv hervorgehoben: Der Wechsel in die Halle 1 bietet kurze Wege, Parkmöglichkeiten direkt unter der Halle sowie eine moderne digitale Infrastruktur und eine gute Anbindung an den Bahnhof Köln Messe/Deutz. Dies schafft optimale Voraussetzungen für Aussteller, Fachbesucher und Veranstalter.

Die internationale Bedeutung der Messe zeigte sich zudem durch die starke Präsenz der Partnerregion Südböhmen. Deren Vertreter unterstrichen die wichtige Rolle der Bus- und Gruppentouristik für touristische Regionen und die Bedeutung des persönlichen Austauschs mit Veranstaltern und Busunternehmen.

Kritische Töne kamen von RDA-Präsident Benedikt Esser mit Blick auf die weiterhin hohen Kraftstoffpreise. Er forderte wirksame Entlastungsmaßnahmen und äußerte Zweifel daran, dass bisherige Instrumente ausreichend bei den Unternehmen ankommen. Auch die diskutierte 1.000-Euro-Prämie bewertete er kritisch und plädierte stattdessen für eine erneute Energiepreispauschale nach dem Vorbild von 2022, um Nachfrageimpulse zu setzen.

Weitere Informationen
RDA Internationaler Bustouristik Verband e. V.
D-51103 Köln
www.rda.de